Frage: Warum sind die wirklich Guten immer schon vergeben? – Es stimmt gar nicht, dass die wirklich Guten schon vergeben sind. Weil man das, was man nicht haben kann, immer viel interessanter findet, als was man kriegen kann, rationalisiert man sich das in so eine resignative Frage.
Mit einer manisch-depressiven Sadomasochistin (Masosadistin), so Otto (der kahle Reporter), dürfe man sich nur einlassen, wenn sie nicht auch noch eine vaterfixierte und victimistische Kontrollneurotikerin sei, die sich für einen zwar schwierigen, aber doch guten und gerechten Menschen halte.
Kiri Te Kanawa singt ‹Gretchens Lied am Spinnrade› von Franz Schubert (Text J. W. Goethe)